ATG-Winterlauf
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Der dritte Advent ist für Läufer im Aachener Revier jährlich ein Festtag. Am dritten Advent startet der ATG-Winterlauf. Vor 5 Jahren startete ich mit diesem Lauf meine persönliche “Laufkarriere”, d.h., ich wurde vom Jogger zum Läufer. 18,2 km oder einen Lauf von der Eifel in die Stadt schafft ja auch nicht jeder.
Mittlerweile darf man die Eröffnung der Anmeldung nicht verpassen, denn nach 3 Tagen sind alle 2.500 Startplätze vergeben. Angemeldet waren von unserer Seite Marion, Sven und ich.

In diesem Jahr brachte uns Florian (der im kommenden Jahr mitlaufen möchte!) zum Startgebiet in die Voreifel. Wieder vergaßen wir, dass die Anfahrt über Breinig/Zweifall besser ist, da man beim Benutzen dieser Strecke direkt zum Startplatz vorfahren kann. So mussten wir wieder in Mulartshütte aussteigen und noch gut 1,5 km bis zum Treffpunkt gehen. In diesem Jahr war es eine knappe Angelegenheit, denn erst 10 Minuten vor dem Start gaben wir unsere Tasche  mit den Wechselklamotten ab. Abklatschen, Pipi-Stopp und mit Eile in den Startblock; Lauffreunde haben wir so natürlich nicht getroffen. Wir sortierten uns ca. bei 1:30h Zielzeit ein. In diesem Jahr war das für mich natürlich viel zu schnell (Zielpace 5:00), denn eigentlich wollte ich, um den Start der geplanten Marathonvorbereitung Anfang Januar nicht mit einer unnötigen Verletzung zu verzögern, in 5:20 – 5:25 unten in Aachen ankommen. Den Pacerunner auf meiner neuen Garmin 610 (die ich zum ersten Mal trug!), stellte ich auf 5:25 ein.

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Leicht verzögert startete das Rennen um 11:04 Uhr. Leider gibt es beim ATG immer noch keine Nettozeit, das ist das einzige Manko an diesem bestens organisierten Volkslauf. Ca. 40 Sekunden nach dem Start liefen wir über die imaginäre Startlinie. Im Vergleich zum letzten Jahr war der erste km langsam, es war kein wirkliches Überholen möglich. Mir gefiel das Tempo. Sven zog dennoch langsam davon. Direkt hinter Mulartshütte ging es für ca 1000m bergan und ab Kilometer zwei für ca 4 km bei Venwegen bergab bis Kornelimünster Auf dieser langen Bergabstück gab ich weniger Gas als vor einem Jahr, denn dieses harte schräge Aufschlagen auf Asphalt bekommt meinen Schienbeinen gar nicht gut. Kurz vorm Anstieg zum Viadukt stand Florian zum „Anfeuern“ an der Straße.

Erste Trinkpause wie gewohnt an der Bahnhofsvision in Kornelimünster. Ich trank den Tee locker im gehen, diese 15 Sekundenpause tat ziemlich gut. Kurz vor der Streckenhälfte lief ich an Iris vorbei, die noch sehr unter dem Jetlag litt. Eklig wurde es auf den Feldwegen bei Hitfeld. Pratsch und Gegenwind. Vermutlich war jeder Läufer froh, als es in den Aachener Wald ging. Die Wege wurden zwar nicht besser, jedoch war der Wind kaum noch spürbar.

Der 15. Kilometer war noch einmal hart, denn hier ging es bis zur Monschauer Str. stetig bergan. Von diesem Scheitelpunkt an allerdings lief es sich locker ins Ziel. Am Ende hatte ich sogar noch die Lust auf einen Zielsprint. Handgestoppt war ich 1:34:10 unterwegs.
Im Zielbereich traf ich dann auf Sven, Arnd und Stefan, die alle unter 1:30 geblieben sind! Kurze Zeit später auch Iris. Leider hatte Marion wegen eines Infektes keinen so guten Lauftag erwischt. Ab km 10 ging sie mehr oder weniger die Strecke zu Fuß bis zum Ziel und kam zeitgleich mit dem Besenwagen am Sportplatz am Chorusberg an.

Als Finishergeschenk gab es die obligatorische Printe von Nobis und ein Schlauchtuch.
 

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Die Bilder sind zum großen Teil von sportograf.