Tivolilauf 12
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Am Pfingstsonntag fand er nun zum dritten Mal statt - der Tivolilauf in Aachen.
Beim Abholen der Startunterlagen in den Stadionkatakomben gab es die erste Überraschung, an Stelle von schwarzen
T-Shirts aus Baumwolle gab’ es knallrote Funktionsshirts von Brooks. Schön!

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Nach dem gemeinsamen Warmlaufen mit Sven gingen wir in den Startbereich, hier trafen wir Iris und Klaus. Nach dem obligatorischen Wünschen von Glück ging das Rennen schon los. Irgendwie erwischte ich beim Überqueren der Startlinie den Startknopf meiner Stoppuhr nicht richtig, das Malheur fiel mir erst ca. 200m später auf. Irgendwas passiert mit der Uhr beim Tivolilauf immer :-( . Wie verhext.

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Das Wetter war anfangs perfekt, denn lockere Wolken schoben sich mit dem Startschuss vor den gelben Planeten. Sven zog am weißen Berg, wie erwartet,  etwas voran, denn seine Zielzeit lag doch 4 Minuten unter meinem Plan. Die erste Runde verging wie im Flug, meine Beine fühlten sich gut an und genügend Luft bekam ich auch.
Es ist immer wieder ein Highlight, wenn man pro Runde einmal ins Stadion einläuft. Normalerweise stehen wir bei Spielen der “jeliebten” Alemannia  im S-Block (wenn die “alten Herren” mitkommen, sitzen wir auch schon mal) und beim Lauf selbst ist man der Sportler im Stadion. Ein geiles Gefühl - jedes Mal.
Auch die zweite Runde verlief problemlos. Erfrischend waren die an den Getränkepunkten gereichten nassen Schwämme, die ich mir immer voller Wonne in den Nacken rieb. Wichtig wurden diese Utensilien vor allem in der  dritten Runde, denn ab hier brannte der Planet mit voller Stärke über der Aachener Soers. Hier wurden dann auch die Beine schwer, die Luft etwas dünner. Ich war froh, als ich oben in Berensberg zum dritten Mal am 18 km-Schild vorbeilief (jetzt galt es mir!), denn ab diesem Punkt waren die größten Strapazen geschafft (lt. gpsies.com ist Gesamtanstieg von 272 Meter zu absolvieren), es ging bergab dem Tivoli und damit dem Ziel entgegen.

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Beim Laufen durch das Versorgungstor ins Stadion hinein hörte ich den Stadionsprecher über Lautsprecher sagen “Dirk Hansen aus Herzogenrath im Zielspurt (oder so ähnlich...) - noch 50 m und Finish.

Handgestoppt sind es 1:49:28 - allerdings fehlen ca. 60 Sekunden wegen der Probleme beim Start. Schade, dass es bei den meisten Läufen in Aachen noch keine Netto-Zeit gibt.

Zum Abschluss tranken wir gemeinsam noch ein Bier im Businessbereich, ein perfekter Laufpfingstsonntag ging zu Ende.
Florian meinte am Ende, “Im nächsten Jahr laufe ich auch wieder mit”. Da bin ich gespannt.

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Das Siegerbier genieße ich am liebsten mit meinem Lieblingssupporter - meiner Frau :-)

Leider konnte Marion wegen ihres Läuferknies nicht die geplante HM-Staffel laufen. 

KL_Urkunde

Unser offizielles Ergebnis (308 Finisher)
Platz Zeit St.-Nr .Name ...........Verein ..........Jahr PAK ..AK .Min/KM
084. 01:46:05 0603 Hansen, Sven ...HansenRuns ......1967 15/47 M45 05:01,6
120. 01:50:41 0594 Hansen, Dirk ...HansenRuns ......1967 22/47 M45 05:14,7
166. 01:55:43 0318 Funken, Iris ...Alsdorf..........1965 02/10 W45 05:29,0
176. 01:58:31 0761 Robertz, Klaus .Kohlscheid.......1965 30/47 M45 05:31,2

Vielen Dank an Florian und Marion für das fotografische Dokumentieren des Laufs!